Swiss Disability And Development Consortium

SDDC

Swiss Disability and
Development Consortium

Sunita L.

Als Frau mit einer psychosozialen Behinderung macht Sunita L. nun an der Basis darauf aufmerksam, dass die psychische Gesundheit ebenso wichtig ist wie die körperliche. Sie setzt sich für ihre Rechte und die Rechte der anderen Mitglieder ihrer Selbsthilfegruppe ein.

Portrait von Sunita L. Sie hat schwarze, lange Haare. Sie trägt ein Nasenpiercing, Ohrstecker, einen Bindi und eine lange Halskette mit roten und gelben Steinen. Sie trägt ausserdem ein rotes Oberteil mit einer roten Strickjacke darüber.
Ein paar Frauen, die auf einem Feld arbeiten. Die Gegend ist ländlich, im Hintergrund hat es grüne Hügel.

«Hier ist das Bild meines Feldes, das ich besitze. Das sind die Frauen, die auf diesem Feld arbeiten. [...] Jedes Mal, wenn ich diese Frauen dort arbeiten sehe, fühle ich mich richtig schlecht. Ich als Bäuerin kann dort wegen meiner Krankheit und Depression nicht arbeiten oder mich konzentrieren. Dadurch fühle ich mich noch trauriger und depressiver.»

«Mein Mann wusste zwar, dass ich Depressionen hatte, hat es mir aber nicht gesagt. Er dachte, dass ich mich dann noch schlechter fühlen würde. Das liegt auch daran, dass psychische Krankheiten hier immer noch als Tabu angesehen werden. Ich wusste, was positiv und was negativ war, aber ich war mir nicht bewusst, dass ich Depressionen hatte.»

Zwei Medikamentenschachteln mit Tabletten.
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