Swiss Disability And Development Consortium

SDDC

Swiss Disability and
Development Consortium

Schweizer Radio-Interviews zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Im Namen des SDDC gab Mirjam Gasser von CBM Schweiz zwei Radiointerviews zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie sowie zum Start der www.leave-no-one-behind.ch Webseite. Die Interviews sind in Schweizerdeutsch.

Radio Stadtfilter

Radio: Jetzt in der aktuellen Situation braucht es noch mehr Aufmerksamkeit als sonst. Denn in der Pandemie leiden Menschen mit einer Behinderung fast am meisten. Wir haben mit Mirjam Gasser von der Christoffel Blindenmisson, kurz CBM gesprochen, welche einer der Organisation ist, die für mehr Aufmerksamkeit kämpft. Sie erklärt uns bei welchem Netzwerk sie dabei sind und was sie genau tun?

Mirjam: Das Swiss Disability und Development Consortium (SDDC) ist ein Schweizer Netzwerk, welches sich für die Rechte und die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Internationalen Zusammenarbeit der Schweiz engagiert. Es wurde 2016 von der CBM, FAIRMED und Handicap International (HI) gegründet, 2019 ist dann ebenfalls die International Disability Alliance, der internationale Dachverband von Menschen mit Behinderungen, Mitglied geworden.

Radio: Mirjam Gasser erklärt, dass die Schweiz eine wichtige internationale Rolle spielt, gerade bei Menschen mit einer Behinderung.

Mirjam: Menschen mit Behinderungen werden nach wie vor stark benachteiligt und ihre volle und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ist nicht sichergestellt. Dies vor allem auch in der internationalen Zusammenarbeit und deshalb ist es uns ein Anliegen uns zu engagieren und dass die Schweiz auch in der internationalen Zusammenarbeit die Rechte von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt.

Radio: Bereits vor der Pandemie haben Sachen gefehlt, die nicht fehlen dürften. Momentan während Corona läuft es nicht besser, sagt Mirjam Gasser.

Mirjam: Menschen mit Behinderungen gehören zu den am stärksten betroffenen Personen in der Pandemie und müssen seit dem Ausbruch dieses Virus mit zusätzlichen Barrieren und Ungleichheiten in allen Lebensbereichen umgehen. Wir gehen leider auch davon aus, dass sich die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in vielen Ländern, gerade auch Ländern im globalen Süden, stark verschlechtert hat.

Radio: Beim Thema Menschen mit Behinderungen und Pandemie hat Mirjam Gasser auch Beispiele aufgezählt, welche so passiert sind. Wie bleiben Menschen mit Behinderung Up-to-Date mit dem schnelllebigen und vor allem komplizierten Thema Corona-Virus?

Mirjam: Wenn wir von Zugang zu Information sprechen, ist es so dass viele Menschen mit einer Behinderung nur sehr spät, lückenhaft oder gar nicht Zugang zu Informationen hatten. Dies weil die Informationen nicht in einem zugänglichen Format zur Verfügung gestellt worden sind. Das heisst nicht in Gebärdensprache, nicht in leichter Sprache oder in Braille.

Radio: Menschen beispielsweise die mit Taubheit oder Blindheit leben, haben also keine Informationen vom Bund bekommen. Man muss sich vorstellen, jemand kennt sich nicht aus mit den aktuellen Geschehnissen der Pandemie, obwohl es eine zentrale Rolle spielt im Leben dieser Person. Dies ist unfair, kann aber sehr gefährlich sein, sagt Mirjam Gasser.

Mirjam: Dazu kommt, dass wenn man bedenkt, dass diese Corona Nothilfeprogramm und -projekte, bei welchen es wirklich um die Existenzsicherung und Einkommensförderung geht, nicht inklusiv ausgestattet sind bzw. die Rechte von Menschen nicht berücksichtigen, kann es für Menschen mit einer Behinderung lebensbedrohlich werden und wurde es zum Teil auch.

Radio: Nicht nur im Bereich «Zugang zu Information» haben Menschen mit Behinderung Mühe auch Jobsuchende haben es schwer. Für Menschen mit einer Behinderung ist es nochmals schwerer, Mirjam Gasser hat in diesem Zusammenhang nochmals ein Beispiel einer solchen Situation.

Mirjam: Wenn ich den Bereich Arbeit und die wirtschaftliche Inklusion anschaue, dann ist es so dass Menschen mit einer Behinderung bereits vor der Pandemie oft arbeitslos waren und schauen mussten, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die Erwerbssituation von Menschen mit einer Behinderung hat sich während der Corona-Krise weiter verschärft. Viele Menschen mit Behinderungen, welche Arbeit hatten, haben diese verloren und müssen mit starken Einkommenseinbussen leben.

Radio: Damit solche Situationen nicht öfters vorkommen, gibt es den internationalen Tag von Menschen mit Behinderung am 3. Dez.

Mirjam: Der internationale Tag von Menschen mit Behinderung wurde bereits vor 28 Jahren, 1992 ausgerufen und es geht darum, Aufmerksamkeit und Verständnis für die rechte von Menschen mit Behinderung zu schaffen und zu fördern. Das Endziel ist natürlich die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung an der Gesellschaft.

Radio: Am internationalen Tag von Menschen mit Behinderungen wurde auch eine neue Webseite lanciert, erzählt Mirjam Gasser.

Mirjam: Es ist so, dass wir die Webseite www.leave-no-one-behind.ch aufgeschaltet haben und diese Webseite aktuell Informationen zur aktuellen Umsetzung der Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz in der internationalen Zusammenarbeit liefert. Sie stellt aber auch Ressourcen zur inklusiven Entwicklung von Menschen mit Behinderung bereit und legt auch Empfehlungen für die weitere Umsetzung der Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz dar. Dies unter anderem weil die Schweiz voraussichtlich im Herbst 2021 das erste Mal vom UNO-Behindertenrechtsausschuss überprüft wird. Und dort wird die Schweiz erklären müssen, wo sie bei der Umsetzung der UNO-BRK eigentlich steht. Wir haben uns entschieden diese Webseite zu lancieren, weil es im Moment keinen andern Ort bzw. Webseite gibt, welcher Informationen und Ressourcen zur Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Internationalen Zusammenarbeit bündelt.

Radio: Um sich zu informieren und sich zu engagieren, findet man auf der Webseite www.leave-no-one-behind.ch Information um sich allenfalls für Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

Radio Maria

Transkript

Radio: Der 3. Dez. ist der internationale Tag von Menschen mit einer Behinderung und so freue ich mich, dass wir mit Mirjam Gasser von der Christoffel Blindenmission verbunden sind. Sie ist die Leiterin Advocacy, dabei geht es um politische Arbeit. Inklusion von Menschen mit Behinderung darüber wollen wir nun mit Frau Gasser bei Radio Maria sprechen.

Mirjam: Guten Morgen, herzlichen Dank für das Interview.

Radio: Die erste Frage natürlich passend: Wie kommt es, dass der 3. Dez. zum internationalen Tag von Menschen mit einer Behinderung erwählt worden ist? Woher kommt dieser Tag?

Mirjam: Es gibt ja sehr viele verschiedene Welttage und diese Welttage sollen an internationale Themen und auch an aktuelle Weltprobleme erinnern. Der Int. Tag von Menschen mit Behinderung wurde von 28 Jahre also 1992 von der UNO ausgerufen und es geht vor allem darum, dass das Verständnis für die Rechte von Menschen mit Behinderung gefördert wird. Darüber hinaus soll Unterstützung mobilisiert werden für die Rechte, Würde und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderung. Das Ziel ist die volle, gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft.

Radio: Wir haben bereits gehört, dass in Zeiten der Pandemie Menschen mit einer Behinderung stärker von diesen Auswirkungen betroffen sind. In welcher Art und Weise ist dies der Fall?

Mirjam: Es ist tatsächlich der Fall, dass Menschen mit einer Behinderung am stärksten betroffen sind von dieser Corona-Krise. Ich möchte hier auf zwei Bereiche eingehen: Zum einen, wenn es um Zugang zu Information geht, wurden Menschen mit Behinderung zum Teil sehr spät, lückenhaft oder gar nicht informiert oder werden auch heute noch sehr lückenhaft zu neuen Regelungen informiert. Das ist insbesondere so weil die Informationen nicht in einem zugänglichen Format zur Verfügung gestellt werden. Das heisst nicht in Gebärdensprache, nicht in Blindensprache, sprich Braille, und eben auch nicht in leichter Sprache.
Der zweite Bereich betrifft die Arbeit, sprich die wirtschaftliche Inklusion von Menschen mit einer Behinderung. Bereits vor der Corona-Krise waren viele Menschen mit einer Behinderung arbeitslos und es war schwierig für sie, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. In der Pandemie hat sich die Erwerbsituation nochmal stark verschlechtert. Besonders im globalen Süden arbeiten viele Menschen mit einer Behinderung im informellen Sektor und haben dadurch keine feste Absicherung. Durch solche Massnahmen wie ein Lockdown sind für viele vom einten Tag auf den anderen alle Einnahmen weggebrochen. Das ist sehr gravierend, denn Menschen mit Behinderungen zählen überdurchschnittlich oft zu den armen Menschen. Dazu kommt, dass wenn die Corona Nothilfeprojekte nicht inklusiv sind für Menschen mit Behinderung, sprich solche Menschen nicht berücksichtigen, kann es für betroffene Menschen lebensbedrohlich werden.

Radio: Ich merke gerade, dass man mit Masken auch nicht mehr von den Lippen ablesen kann. Es wird alles viel schwieriger?

Mirjam: Genau, das ist in der Tat ein grosses Problem, welches gehörlose Menschen haben. Es ist deshalb umso wichtiger, dass Gebärdendolmetscher zur Verfügung gestellt werden damit gehörlose Menschen kommunizieren können.

Radio: Sie gehören zu der wundervollen Organisation CBM, welche weltweit vertreten ist und auch in verschiedenen Ländern aktiv ist. In welchen Ländern wurden sie denn aktiv zu diesem Thema und zum Thema Inklusion?

Mirjam: Als CBM Schweiz konzentrieren wir uns auf verschiedene Schwerpunktländer. In Afrika ist das Burkina Faso und Madagaskar, in Asien Laos und Nepal und in Lateinamerika ist es Bolivien. Es ist aber so, dass wir uns in allen Ländern für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen einsetzten. Wir sind Mitglied der internationalen Föderation und im Rahmen dieser Föderation erreichen wir 50 Länder, in welchen wir uns für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen einsetzten.

Radio: Können Sie uns ein Beispiel schildern, was dadurch möglich wird?

Mirjam: Ja, was möglich wird ist, dass Menschen mit Behinderungen beispielsweise jetzt in der Cororna-Krise Zugang zu Hilfsprogrammen oder zu dringend benötigten Mittel wie die Versorgung durch Medikamente, Pflegeutensilien oder Assistenzleistungen haben. Und was für uns als CBM immer sehr wichtig ist, ist dass Menschen mit Behinderungen aktiv einbezogen werden, denn sie sind die Experten, wenn es um ihre Anliegen und ihre Inklusion geht. Daher ist es wichtig, dass wir sie aktiv einbeziehen und sie fragen was ihre Anliegen sind und was sie brauchen.

Radio: Was für eine Rolle spielt dabei die Schweiz?

Mirjam: Die Schweiz spielt eine ganz zentrale Rolle, zum einen hier in der Schweiz und zum anderen in den Ländern, in welchen die Schweiz selbst Entwicklungshilfe leistet. Die Schweiz hat 2014 die UNO Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich damit verpflichtet, ihre Internationale Zusammenarbeit inklusiv zu gestalten. Die Schweiz muss in dem Moment auf verschiedenen Ebenen aktiv werden, zum einen bei den Mitarbeiter in dem sie sie Sensibilisiert und bei ihnen Wissen aufbaut, zum anderen auf einer strategischen Ebene in dem sie die Rechte von Menschen mit Behinderung in ihren Strategien verankert, dies hauptsächlich in den Strategien der Direktion von Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Darüber hinaus betrifft das auch die programmatischen Ebene, den sobald die DEZA ein Programm umsetzt, muss sie sichterstellen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt einbezogen sind.

Radio: Vielen Dank Frau Gasser. Wir wollen nun ein Lied namens Inklusion hören von der Blind Fondation. Es ist ein sehr fröhliches Lied und im Video sieht man wie ganz viele verschiedene Menschen zusammen in diesen Chor einstimmen.

Lied: https://www.youtube.com/watch?v=PWF37F2fbak

Radio: Das ist das Lied Inklusion von der Blind Fondation. Wir sind in der Sendung mit Frau Mirjam Gasser, Leiterin der Abteilung Advocacy bei der CBM. Sie macht politische Arbeit und setzt sich für Inklusion ein, ein Thema, bei dem die CBM sehr aktiv ist. Wir haben gehört welche Rolle die Schweiz spielt bei diesem Thema. Frau Gasser was für Forderungen stellen sie den nun an die Politik und an die Schweiz?

Mirjam: Wir haben verschieden Forderungen. An erster Stelle steht, dass die Schweiz eine Strategie zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit erarbeiten muss. Man kann nur mit einem strategischen Ansatz sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen die volle und gleichberichtigte Teilhabe an der Gesellschaft bekommen. Gleichzeitig ist es für uns zentral, dass Menschen mit Behinderungen aktiv einbezogen und konsultiert werden. Das müsste die Schweiz sicherstellen, was sie bisher aber leider nicht tut. Wie ich bereits gesagt habe, sind Menschen mit Behinderungen die Experten, wenn es um ihre Belange geht und deshalb ist es wichtig, dass wir sie einbeziehen. Als drittes, ich kann hier nicht auf alle Forderungen eingehen, ist es für uns sehr wichtig, dass Daten erhoben werden. Wir haben bisher eine grosse Datenlücke, wenn es um Menschen mit Behinderungen und um Inklusion geht. Nur wenn wir Daten erfassen, können wir überprüfen ob wir auch tatsächlich Menschen mit Behinderungen erreichen bei dem was wir machen.

Radio: Wir haben immer den Eindruck die Schweiz ist ein Land, welches gut mit den Forderungen von Menschen mit Behinderungen umgeht. Was wird den bisher noch nicht gemacht? Was ist ein Beispiel einer Forderung, welche bisher noch nicht umgesetzt wird?

Mirjam: Das sind eigentlich genau diese Forderungen, welche ich aufgezählt habe. Es ist so dass die Schweiz keine Strategie hat wie die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit sicherstellen kann. Es ist auch so dass die Schweiz Menschen mit Behinderungen gar nicht oder viel zu wenig konsultiert und aktiv einbezieht. Und Daten fehlen zu Menschen mit Behinderungen, um zu zeigen, inwiefern die Programme, welche die Schweiz umsetzt, Menschen mit Behinderungen gleichberichtigt einbeziehen.

Radio: Es wird heute am 3. Dez. am Internationalen Tag von Menschen mit Behinderungen eine neue Webseite aufgeschaltet. Können Sie uns hierzu noch was sagen?

Mirjam: Genau, wir haben heute die Webseite www.leave-no-one-behind.ch lanciert und wenn ich von uns spreche, meine ich SDDC (Swiss Disability Development Consortium). Das besteht aus der CBM, Fairmed, Handicap International und der International Disability Alliance (Dachverband der Behindertenorganisationen weltweit). Die Webseite vermittelt Informationen zur aktuellen Umsetzten der UNO-BRK durch die Schweiz im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und stellt gleichzeitig auch Ressourcen für die inklusive Entwicklung von Menschen mit Behinderungen bereit. So zum Beispiel auch die Empfehlungen bzw. Forderungen von vorhin. Wir haben die Webseite lanciert, weil es bisher noch keine Webseite gab, welche Informationen und Ressourcen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit gebündelt hat.

Radio: Das heisst es können betroffene auf diese Webseite gehen und bekommen Informationen was wo zur Inklusion gemacht wird? Habe ich das richtig verstanden?

Mirjam: Es geht vor allem darum, dass Fachpersonen welche bei der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) arbeiten oder NGOs welche im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit tätig sind, entsprechend Informationen und Ressourcen finden wie man Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt einbeziehen kann und sicherstellt, dass sie an der Gesellschaft und in den Programmen in den verschiedenen Ländern teilhaben können.

Radio: Was möchten Sie noch den Hörer*innen sagen?

Mirjam: Ich finde es sehr wichtig zu erwähnen, dass die Inklusion von Menschen mit Behinderungen uns alle angeht, weil Inklusion ein Prozess ist, an dem die ganze Gesellschaft mitwirken muss und es darüber hinaus auch ein Menschenrecht ist. Zudem tunkt es mich sehr wichtig, dass wir auch hier in der Schweiz Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe begegnen, dass wir sie als Individuen mit den gleichen Rechte wie alle Andere behandeln und das wir unsere leider immer noch häufig auftretenden Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen hinterfragen uns insbesondere ablegen.

Radio: Wunderbar, dann wollen wir ebenfalls noch auf diese Webseite hinweisen: www.leave-no-one-behind.ch Herzlichen Dank Frau Gasser und ich wünsche Ihnen noch eine frohe Adventszeit.

Mirjam: Herzlichen Dank euch.

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